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Bodenschnelltest aus einer Handvoll Erde |
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Herr Nickel will Erde von seinem Kartoffelbeet und seinem Gemüsegarten untersuchen lassen. Dafür hat er sich frühmorgens auf den Weg zur lokalen Kompostierungsanlage gemacht. Die Agraringenieurin Regine Bohrer-Raussen von Humus & Erden Kontor berät ihn als Endverbraucher und unterzieht seine Erde zwei chemischen Tests.
Bestimmt werden pH-Wert und Stickstoffgehalt. Nach wenigen Minuten hat
sie das Ergebnis und gibt Herrn Nickel individuelle Tipps zur
Erdenqualität und wertvolle Hinweise zur Düngung mit Kompost. Er freut
sich über diesen Service.
Das Da-Di-Werk als Betreiber von Kompostierungsanlagen im Kreis Darmstadt-Dieburg bietet seinen Kunden den Bodenschnelltest im Frühjahr und Herbst an seinen fünf Standorten an. Bei speziellen
Problemen mit dem Garten kann die Erde auch gegen eine geringe Gebühr
zur Analyse ins Labor geschickt werden.
Rezepturen für guten Kompost
Die natürliche Düngung mit Kompost hält Bodenberaterin Bohrer-Raussen
für die richtige Wahl: „Bei Kompost werden die Nährstoffe über einen langen Zeitraum und in einem breiten Spektrum an den Boden abgegeben.“
Sie arbeitet für das Unternehmen Humus und Erden Kontor aus
Neu-Eichenberg, das für die fünf Kompostierungsanlagen der Da-Di-Werke
Anleitungen zum Mischungsverhältnis verschiedener Kompostsorten
liefert. Da Kompost ein qualitativ schwankendes Produkt ist, wird die
Qualität in der Kompostierungsanlage genau kontrolliert. Eine Prüfung,
die bei privaten Komposthaufen fehlt.
Aktuelle Untersuchungen zeigen, dass Hobbygärtner meist richtig düngen. „Die Leute, die sich um ihren Garten
kümmern, besitzen Erfahrungswerte“, sagt sie. „Neben unserem Beratungs-Service und dem Bodenschnelltest für Endverbraucher entwickeln wir aber
in erster Linie geprüfte Rezepturen für unsere Regionalerdenpartner, um
die richtige Mischung von Kompostprodukten sicherzustellen.“
Aus Frankfurter Allgemeine Zeitung, FAZ, vom 24. März 2008 (aus Copyright-Gründen redaktionell verändert)
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